Nach oben
The best of Brazil

Gott ist Brasilianer (?)

Die Erde hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier (Gandhi).

mapabrasil.gif (21708 Byte)"Deus é Brasileiro" - ohne jeden Zweifel (sagt man in Brasilien). Gott muss Brasilianer sein. Wie sonst hätte er mit so viel Liebe und Hingabe ein Land geschaffen, wo die Natur auf jedem Schritt und Tritt üppiger, kräftiger und schöner als anderswo gedeiht? Brasiliens Geographie ist eine Ansammlung von Superlativen: die längste Sandküste, der grösste Fluss, der dichteste Dschungel, die mächtigsten Wasserfälle, die grössten Grossstädte, die weitesten Ebenen...

Brasilien wurde von der göttlichen Schöpfung reich beschenkt: Tiere und Pflanzen aller Gattungen, eine Artenvielfalt, wie sie sonst nirgendwo anzutreffen ist. Aber, was wäre dieses Paradies ohne schöne Frauen? Gemessen an dieser Schöpfung muss Gott Perfektionist sein, sei es mit der "Mulatas" des Karnevals, mit der Afrikanerin aus Salvador, mit der Blondinen des Südens und klar mit der "Morenas" des ganzen Landes.

Wer sich einmal die Zeit nimmt, Brasilien abseits von vorgefertigten Klischees und Massentourismus näher kennen zu lernen, wird recht bald den tieferen Sinn dieses Sprichwortes erleben.

Nicht nur in seinen freundlichen, liebenswerten Menschen, in den unendlichen Weiten und schier unermesslichen Bodenschätzen wird dieser Ausspruch ganz offensichtlich bestätigt. Brasilien verfügt über ein enormes Potential an Bodenschätzen aller Art.

Nach unserer Meinung ist Gott allerdings wirklich Brasilianer, wenn man an die offene und lebensfrohe eigenständige brasilianische Wesensart denkt, sei er/sie reich oder arm. Brasilien kennen lernen bleibt überhaupt nicht nur an den Stränden und Naturschönheiten, sondern in der Einfachheit des Alltags seines Volkes, was für die Pauschaltouristen schwierig ist.

Gott hätte vieles zu sagen über die Art, wie mit seiner Schöpfung umgegangen wird. Über die Gegensätze von arm und reich, über die Gewalt, über den Umgang mit der Umwelt, über die Gleichgültigkeit der Menschen. Aber Gott hat auch Geduld. Veränderungen brauchen Zeit!