Campo Grande: Die Viehzüchterstadt
Unten Cuiabá und Pantanal
Auch Campo Grande, Hauptstadt des 350.548 Km² grossen Bundesstaates Mato Grosso do
Sul, ist eine geplante Stadt wie
Brasília,
Belo Horizonte und
Goiânia.
Sie wurde 1889 gegründet und hat heute ca. 750'000 Einwohner.
Campo Grande ist ein wichtiges Handelszentrum der Region Mittelwesten. Diese Region
lebt vor allem von der Viehzucht, weshalb Lederwaren hier günstig sind. Die Orientierung
in Campo Grande fällt nicht schwer, wenngleich der Tourist sich kaum länger dort
aufhalten wird. Einzige nennenswerte Sehenswürdigkeit ist das Museu Dom Bosco
oder Museu do Índio.
Campo Grande ist allerdings das südliche Tor zum Pantanal. Das Pantanal befindet sich im Zentralbrasilien, an der Grenze zu Paraguay und Bolivien,
zwischen den Bundesstaaten Mato Grosso do Sul und Mato Grosso und ist etwa so
gross wie die Bundesrepublik vor 1989.
Campo Grande ist zudem Ausgangspunkt zum bekannten
Ort
Bonito
(s.
Zagaia Eco-Resort), wo
man u.a. wunderbare Grotten mit ihren kristallklar-blauen Seen geniessen kann.
Sommertemperatur: von 18 bis 36
°C Wintertemperatur: von 4 bis 26 °C.
Cuiabá: Das nördliche Tor zum Pantanal
Cuiabá ist die Hauptstadt des Bundesstaates Mato Grosso. Geographisch
befindet sich in der Nähe von Cuiabá die Mitte des südamerikanischen Kontinents.
Hier liegt eine wichtige Wasserscheide. Die Flüsse, die nördlich von Cuiabá
entspringen, fliessen zum Amazonas und die südlich entspringenden zum Rio Paraná.
In der 535'000 Einw. Stadt gibt es wenige touristische
Anziehungspunkte. Sie ist jedoch Ausgangspunkt zum Pantanal und zum
Nationalpark Chapada
dos Guimarães.
Der Nationalpark Chapada dos Guimarães umfasst 33'000 ha.
und liegt 67 km nordöstlich von Cuiabá zwischen Amazonien und den Cerrados Zentralbrasiliens.
Die vielfältige, in 800 m Höhe gelegene Landschaft, ist von Canyons, Felsabbrüchen
und Wasserfällen geprägt.
Das Pantanal befindet sich im
Südwesten des Bundesstaates Mato Grosso an der Grenze zu Paraguay und Bolivien und wurde
2000 zum Weltbiosphäre von der
UNESCO erklärt. Der Name "pântano" bedeutet zwar Sumpf; es handelt sich jedoch
nicht um ein Sumpfgebiet, sondern um das grösste Binnen-Feuchtgebiet der Erde.
Temperatur:
sehr, aber wirklich sehr heiss: 22 bis 44 °C. Im Winter nicht so heiss: 14
bis
34 °C.