Curitiba - Die ökologische Musterstadt
Unten Iguaçu-Wasserfälle
Curitiba - die Stadt, die sich alle wünschen, gemäss UNO - gilt u.a.
wegen seines leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehrs, der zahlreichen Grünflächen
und einer zukunftsweisenden Stadtplanung als Stadt mit besonders hoher Lebensqualität und
trägt den Titel ökologische Hauptstadt Brasiliens. Sie wurde 1997 anlässlich des
Welt-Habitat-Tages der UNO in Bonn mit dem World Habitat Award
ausgezeichnet.
Die Hauptstadt von Paraná hat z.Z. etwa 1,8 Mill. Einwohner
(resp. 2,4 Mio. die Agglomeration) und besteht heute aus einer funktional gegliederten modernen
Hochhaus-City, die von einem ausgedehnten Kranz von Wohnvierteln und Industriegebieten
umgeben ist.
Curitiba ist eine Ausnahmestadt.
Sie hat den Ruf, sauberste Grossstadt Brasiliens zu sein. Zudem ist sie sehr
Fussgängerfreundlich. Mit ihren Umweltschutz- und Nahverkehrsprogrammen ist
sie selbst vielen Städten Deutschlands um Jahre voraus. Wohin man blickt,
sieht man Grünes: breite, von Bäumen gesäumte Strassen, Plätze mit
Blumenbeeten, grosszügige Grünflächen und Fussgängerzonen im Zentrum.
Die Entwicklung war so konsequent
und effizient, dass Curitiba schon viermal die wichtigsten Umweltpreise der
Welt verliehen wurden!
Sensationell war 1997 der 1.
Preis für "Stadt- und Lebensqualität" der UNO. Curitibas umweltfreundliche
Spitzenstellung konnte nur durch die Mitarbeit aller
Bevölkerungsschichten erreicht werden.
Sozialprogramme bieten
Nahrungsmittel gegen Abfall- und Wertstoffsammlungen. Besonders erfolgreich
ist das Nahverkehrssystem "Ligeirinho" (Schnell, schnell). Durch die Senkung
der Busfahrpreise gibt es weniger Autos im Zentrum und so gut wie keinen Stau.
(Brasilien: Handbuch für
individuelles Reisen und Entdecken. Schmidt, Kai. 1. Auflage, 2005, Reise
Know-How).
Für Touristen ist die Stadt Ausgangspunkt für Fahrten nach
Paranaguá
und Vila Velha-Staatspark sowie zu den Iguaçu-Wasserfällen
und zum Itaipu-Wasserkraftwerk.
Die Stadt hat vieles zu bieten, so Museen und Denkmäler, der bekannte
botanischer
Garten, die Messingoper und die Torre da Telepar
(Turm) usw.
Homepage
Curitibas.
Sommertemperatur: 14 bis 32
°C Wintertemperatur: - 2/2 bis 20 °C.
Besuchenswert in der Umgebung sind auch:
Iguaçu-Wasserfälle
und Itaipu-Wasserkraftwerk.

Mit einer Fallhöhe von bis zu 80 m übertreffen viele der 25
grossen und 250 kleinen Kaskaden die Niagarafälle und hinsichtlich der insgesamt
hinabstürzenden Wassermassen stehen die Viktoriafälle hintan. 1984 wurden die
Iguaçu-Wasserfälle
von der
UNESCO zum Weltnaturerbe
erklärt und unter besonders strengen Schutz gestellt. Pläne zur Energiegewinnung, wie
sie auch hier einmal bestanden, können nun keinesfalls mehr realisiert werden.

13 km nördlich von Foz do Iguaçu liegt Usina Hidrelétrica de Itaipu, das
vorläufig
zweitgrösste Wasserkraftwerk der Welt (2003). Der gigantische Staudamm ist fast 8 km lang und
weit höher als der Kölner Dom. Seit 1992 sind alle 18 Generatoren des 1,5 km langen
Kraftwerks in Betrieb und produzieren zusammen eine elektrische Leistung von 12600
Megawatt.
Staatspark Vila
Velha.
Felsfigur.