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Die Sklaverei in Brasilien

Die offizielle Sklaverei hielt sich in Brasilien fast bis in unser Jahrhundert hinein. 1850 war auf englischen Druck der Sklavenhandel verboten worden, illegal ging er jedoch noch weiter. 1888 schliesslich wurde die Sklaverei beendet erklärt. Allerdings werden leider heute noch tausende von Menschen in Brasilien unter sklavenähnlichen Bedingungen in abgelegenen Regionen des Landes zur Arbeit gezwungen.

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Alltagsszene in der Zeit der Sklarei.

Die afrikanischen Sklaven wurden in allen Wirtschaftszweigen eingesetzt. Sie schufteten auf den Zuckerplantagen, später im Bergbau und in den Baumwollpflanzungen, arbeiteten als Haussklaven in den Herrenhäusern. Sklavinnen hatten als Ammen die weissen Kinder zu nähren, um die Brüste der Frauen der Sklavenhalter zu schonen. Sklaven arbeiteten als Handwerker und Lastenträger in den Städten, wobei die Sänftenträger menschliche Lasten transportieren mussten.

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Ausschiffung der Sklaven in Rio de Janeiro (Lithographie von Rugendas von 1822).

In den Bergbaustädten des Bundesstaates Minas Gerais, wie z.B. in Ouro Preto und Diamantina, erhielt die Sklaverei eine interessante soziale Bedeutung: dort konnten die Sklaven ihre Freiheit, zum ersten Mal in der Geschichte der Kolonie und mehr als ein Jahrhundert vor der Abschaffung der Sklaverei, kaufen.